Rezension - Dinner für drei

Buchdetails

Name: Dinner für drei

Autorin: Susan Elizabeth Phillips
Verlag: Blanvalet
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 15.01.2018
Seiten: 544
Preis: 9,99



Alle Mädchen werden einmal groß – selbst erfolgreiche Kinderstars – und verlieben sich. Im Fall der blauäugigen, zierlichen Honey Moon sind es allerdings gleich zwei berühmt-berüchtigte Männer, die ihr Herzklopfen bereiten: Dash Coogan, der legendäre Kinoheld, und Eric Dillon, Hollywoods Enfant terrible, dessen dunkle, geheimnisvolle Ausstrahlung ein schmerzhaftes Geheimnis verbirgt. Doch Honey Moon trüge ihren Namen zu Unrecht, wenn sie nicht eine wundervolle, geradezu himmlische Lösung für sämtliche Probleme finden würde ...

Schon früh in ihrem Leben muss die junge Honey für ihre Familie die komplette Verantwortung nehmen, was keinesfalls leicht ist, vor allem, da das Geld knapp ist. Als sie von einem Casting erfährt, tut sie alles um ihre hübsche Cousine dorthin zu bringen. Letztendlich kriegt aber Honey diesen Job und wird so zu einem Kinderstar. Dadurch, dass sie ihren leiblichen Vater nicht kennt und ihre Mutter sehr früh gestorben ist, versucht sie bei jedem Anzeichen von Zuneigung ihrer Kollegen daran festzuhalten und sie klammert praktisch, womit die beiden aber nicht klarkommen. 

Wenn man den Klappentext sieht, denkt man das ist eine Dreiecksbeziehung, aber es ist nicht wirklich so, dass sie sich in einem Moment oder Zeitraum nicht entscheiden kann, wen sie will. Es ist einfach so viel komplexer. 


Susan Elizabeth Phillips weiß, wie man eine gewisse Spannung in die Story bringt. Trotz der 540 Seiten gab es kaum Seiten, wo nichts wirklich passiert ist. Eher im Gegenteil, Jahre vergehen und es passiert so unglaublich viel. Wir begleiten Honey nämlich 10 Jahre in ihrem Leben. Hauptsächlich wird die Story aus Honeys Sicht erzählt, aber man erfährt auch, was Dash und Eric denken bzw., was deren Hintergrunde sind. Was auch interessant ist, ist dass ein paar Stellen, wie ein Drehbuch aufgebaut sind. Die Sprache ist einfach und flüssig zu lesen. 


Alle drei Hauptpersonen haben eine schwere Vergangenheit hinter sich, was sie alle in gewisser Hinsicht verbindet. ich weiß jedoch nicht, ob das alles ein bisschen viel ist, vor allem, da auch noch andere Menschen mit schweren Vergangenheiten dazukommen. Jedoch hat sie die Beschreibungen ihrer Figuren gut umgesetzt.

Honey und Dash haben eine ähnliche Kindheit, während der eine deswegen niemanden so richtig an ihn dranlässt klammer sich die andere an jeden Funken liebe, den sie kriegen kann. Und Eric wirkt durch seine Schuldgefühle aus seiner Kindheit sehr kalt und abweisend. Man lernt ihn mit der Zeit aber immer besser kennen und man merkt, dass er eigentlich ein Mensch mit einem guten Herz ist.

Ich bin aber gar nicht mit der Cousine von Honey und ihrem Ehemann klargekommen. Ich hätte die ziemlich oft einfach mal gerne geschüttelt, dass sie einfach mal aufwachen. Am Ende haben sie zwar so ein bisschen versucht zu erklären, was los war, aber hätten sie wirklich was ändern wollen, hätten sie es tun können. Erst richtig am Ende haben sie sich meiner Meinung nach eingekriegt. 


Ein wirklich schöner Liebesroman, der verschiedene Arten von Gefühlen in einem hervorruft. 


Ich bedanke mich beim Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar: :)



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Lesemonat - September

Rezension - Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes

Rezension - Black Blade